Geschichte von Adolph Kolping

Das Leben von Adolph Kolping
Die Kolping Krankenkasse trägt den Namen des Priesters und Sozialreformers Adolph Kolping, der am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln das Licht der Welt erblickte. Adolph Kolping, der nach einer Schuhmacherlehre und sieben Jahren Gesellenzeit noch das Abitur nachholte und anschliessend Theologie studierte, setzte sich zeitlebens für die sozial Schwächeren ein und half ihnen mit Hilfe zur Selbsthilfe.
1849 gründete er in Köln den Gesellenverein.
Kolping hatte erkannt, wie wichtig die praktische Tat ist. Er war kein Theoretiker, dessen Ideen von der Geschichte bald überholt werden, sondern ein grosser Praktiker der christlichen Liebe. Nicht zufällig stellte er 1848 seine erste programmatische Schrift über den Gesellenverein unter das Motto „Tätige Liebe heilt alle Wunden, blosse Worte mehren den Schmerz“. In vorbildlicher Weise hat er dies in seinem Leben verwirklicht. Er forderte von seinen Gesellen, „aus sich etwas zu machen und ihr Leben als tüchtige Christen zu gestalten“.
Schon zu seinen Lebzeiten verbreitete sich sein katholischer Gesellenverein über ganz Europa bis nach Nordamerika. Krankheiten, Unfälle, Arbeitsunfähigkeit und daraus resultierende Armut zogen die Gründung einer Gesellenkrankenkasse nach sich. Am 4. Dezember 1865 starb Adolph Kolping im Alter von 52 Jahren in Köln 1853 wurde in Appenzell der erste Schweizer Gesellenverein gegründet, dem schon bald weitere folgten.





